Weihnachtsfeier 2000

Pro und kontra Weihnachten: Schüler der ERS Wadern setzen sich kritisch mit dem großen Fest und seinen Auswirkungen auseinander.

Projektleiter Peter Meiser arbeitete bereits seit dem Sommer mit den rund 50 Akteuren an der kritisch geprägten Weihnachtsfeier. Das große Fest wurde vom 5. bis zum 10. Schuljahr so richtig auf den Prüfstand genommen. Die Auseinandersetzung fand auch im Unterricht statt. Die Fächer Religion, Musik und Deutsch wurden einbezogen, in Arbeitslehre und Kunst wurde die Ausstattung der Feier hergestellt. Dekoration und Kostüme, alles war handgemacht.

Auf drei Bühnen wurden die verschiedenen Ansichten von Weihnachten dargestellt. In der abgedunkelten Turnhalle wurde der Kontrast zwischen Pro- und Kontrabühne in Wort und Lied spürbar und hörbar:

Die Pro-Bühne: Tradition und Zeitgeist wurden unter die Lupe genommen.

Die Kontra-Bühne: Schuler nehmen das Weihnachtsfest kritisch unter die Lupe.

Die mittlere Bühne war der "Harmonie" vorbehalten, das Ziel, dem man sich im Verlauf der Feier näherte.Das Schulorchester unter der Leitung von Herrn Schneider umrahmte von hier aus musikalisch die Weihnachtsfeier .

Die Weihnachtsbäckerei - traditionell und idyllisch - vorbereitet von der Theater-AG von Frau I. Bierbrauer

Die Klasse 6c begleitet die "Weihnachtsbäckerei" gesanglich.

Zwei jugendliche Betrachter (Sandra Sliz und Dominik Schmitt) aüßern im kritischen Plauderton, was sie auf den vorweihnachtlichen Straßen und bei der Weihnachtsfeier beobachten: "Weihnachten findet nicht mehr statt!"

Schüler- und Lehrerchor vereinen sich vor der Harmonie-Bühne.