Gutes Zeugnis für Schulleiter Heyer

Ferdinand Heyer von der Graf-Anton-Schule geht in Ruhestand

Ganz lange „Ferien“ liegen nun vor Ferdinand Heyer, dem langjährigen Rektor der Graf-Anton-Schule Wadern. Der engagierte Pädagoge wurde nun mit lobenden Worten, Liedern und – natürlich – einem Zeugnis in den Ruhestand verabschiedet.

Wadern. Mit einem sehr guten Zeugnis, viel Musik von Schülern und noch mehr lobenden Worten ist Schulleiter Ferdinand Heyer von der Graf-Anton-Schule in Wadern im Kreise zahlreicher Ehrengäste und Wegbegleiter sowie Freunde und Kollegen in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet worden. Ferdinand Heyer ist seit 1977 Lehrer, seit 1995 Lehrer an der Graf-Anton- Schule, damals noch Sekundarschule Wadern/Weiskirchen, wurde bereits 1997 stellvertretender und seit 2001 Schulleiter.

„Mit ihnen geht ein Fachmann in den Ruhestand, der in seiner jetzigen zu Ende gehenden Amtszeit in vollem Umfang den heutigen Anforderungen an einen Lehrer, Pädagogen und Schulleiter entspricht“, fand Gudrun Hary vom Kultusministerium lobende Worte für einen Lehrer und Schulleiter, der „mit Freude und Erfolg seinen Beruf ausgeübt“ habe. „Sie haben die Graf-Anton-Schule geprägt“, sagte Hary. Die Schule habe von seinem Engagement profitiert und nicht zuletzt dank eines guten „Alleskönners mit Managerqualitäten“ auch einen sehr guten Ruf erhalten. „Heyer legte nicht nur Wert auf die Förderung der Fachkompetenz der Schüler, sondern auch auf die Förderung der Methoden- und insbesondere die der Sozialkompetenz, weshalb die GAS ja auch als Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage, ausgezeichnet wurde“, betonte Hary. Sie nannte Heyer einen Schulleiter mit Herz und Verstand, der gepaart mit Engagement und mächtigem Einsatzwillen ein allseits beliebter und geschätzter Schulleiter und Kollege war. Hary überreichte ihm die Versetzungsurkunde in den Ruhestand mit den besten Wünschen für ein aktives Privatleben.

Ebenfalls nur lobende Worte über die Arbeit und das Wirken von Heyer hatte Konrad Pitzius, 1. Kreisbeigeordneter in Vertretung von Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich, parat. „Sie haben alle Möglichkeiten für ein gute Ausbildung der Schüler ausgeschöpft, unter Einbeziehung unterschiedlicher Bildungsinstanzen auch für eine berufliche Zukunft versucht zu sorgen“, sagte Pitzius. Innovation, Ideenreichtum, Überzeugungskraft, Durchsetzungsvermögen, Diplomatie und Einsatzbereitschaft haben Heyer ausgezeichnet.

„Die Stadt Wadern war froh, Sie gehabt zu haben“, betonte Bürgermeister Fredi Dewald, denn diese tolle Schule habe ein Ansehen über die Stadtgrenzen hinaus. Mit einem lachenden und weinenden Auge nehme er Abschied. Einerseits aus Freude für ihn für ein nunmehr selbst zu bestimmendes Leben, anderseits verliere die Bildungsallianz einen kompetenten Mitstreiter. Die Schülersprecher Martin Hassler und Lukas Müller danken im Namen der Schüler für eine gewissenhafte Förderung und Forderung in den wichtigsten Jahren ihres Lebens und überreichten ein Zeugnis mit 15 Punkten, also mit einer Eins.

Unter der Moderation von Musiklehrer Peter Meiser bedankten und verabschiedeten sich beim Schulleiter für eine gute kameradschaftliche Zusammenarbeit der Schulchor, das Bläserensemble jetziger und ehemaliger Schüler, die Theater-AG mit Viktoria Keller und Elias Weißenrieder, die Kolleginnen und Kollegen mit Konrektor Christian Messemer, der Personalrat angeführt von Lehrer Stephan Werding, sowie Schulelternsprecher Hans-Jürgen Groß und wünschten einen guten Start in den Ruhestand. Nach einem erfüllten Arbeitsleben gilt es nun die Zeit im Ruhestand neu gestalten. Abschließend dankte Ferdi Heyer allen Wegbegleitern, die ihm als Schulleiter geholfen haben, die Graf-Anton- Schule zu einem anerkannten Bildungsstandort im Hochwald zu machen.

Ebenso dankte er für die gewährte Unterstützung, Fürsorge, Fürsprache und Einsatz zum Wohl der Schule. „Im Abschied liegt eine süße Trauer“, zitierte er Ronald Reagan. Süß für ihn, jetzt nur noch Ferien zu haben, und traurig, aus einem tollen Haus mit tollen Menschen rausgehen zu müssen.

(Von Erich Brücker, veröffentlicht in der SZ am 26.07.2014)