Eine Schultüte zur Begrüßung

Christine Leinen ist neue Schulleiterin an der Graf-Anton-Schule in Wadern

Mit einem herzlichen Empfang begrüßten Schüler und Lehrer der Graf-Anton-Schule die neue Schulleiterin Christine Leinen. Besonders wichtig sei ihr „eine ehrliche und offene Kommunikation“, erklärte sie.


Christian Messemer, erster Stellvertreter (links), und Werner Feid, zweiter Stellvertreter, hießen die neue Schulleiterin Christine Leinen willkommen.

Neue Schulleiterin der Graf-Anton-Schule in Wadern ist Christine Leinen. Pünktlich zum neuen Schuljahr wurde sie an der Waderner Gemeinschaftsschule eingeführt. Schüler und Kollegen hatten einen Empfang auf dem Schulhof vorbereitet und ihr eine Schultüte als Symbol des ersten Schultages überreicht. Leinen dankte allen für den herzlichen Empfang und machte deutlich, dass sie sich auf ihre neue Aufgabe freut und die gute Arbeit ihres Vorgängers Ferdi Heyer fortführen will.

Die neue Schulleiterin hob hervor, dass die Graf-Anton-Schule eine gute Schule sei, in der eine sehr schöne Grundlage für pädagogisches Arbeiten gegeben sei. „Dies bescheinigt die sehr hohe Schulzufriedenheit bei allen schulischen Gruppen und ein als gut und von Wertschätzung geprägtes Klima innerhalb des Kollegiums“, sagte Leinen.

In ihrer neuen Rolle als Schulleiterin sei ihr besonders eine ehrliche und offene Kommunikation sehr wichtig. „Ich glaube, ich kann von mir sagen, dass ich sehr kritikfähig bin, da ich ein absoluter Fan einer positiven Fehlerkultur bin. Nur durch Aufzeigen von Fehlern kann ich es besser machen oder aber die Hintergründe meiner Handlungen aufzeigen“, erläuterte Christine Leinen. Sie sieht das Kollegium samt Schulleitung als Team, das sich Ziele steckt und auf dem Weg dorthin an einem Strang zieht.

Als besonders wichtigen Stichpunkt nannte sie dabei die seit kurzem bestehende Kooperation mit dem Hochwaldgymnasium Wadern und dem BBZ Wadern. „Durch gute Unterrichtsvorbereitung und fachliche Vermittlungskompetenz erlangen die Schüler an der Graf-Anton-Schule qualifizierte Abschlüsse und Übergangsberechtigungen“, betonte die Schulleiterin.

Für die Zukunft sei es daher unerlässlich, in einer konstruktiven Zusammenarbeit den hervorragenden Entwicklungsstand der Schule beizubehalten, sagte Leinen. Unterstützt wird sie dabei von Werner Feid, der ebenfalls zum neuen Schuljahr mit den Aufgaben des zweiten stellvertretenden Schulleiters betraut wurde, und Christian Messemer, der seit Februar erster Stellvertreter ist.

Zur Person: Christine Leinen ist 46 Jahre alt, in Losheim geboren, verheiratet und lebt seit 17 Jahren in Rappweiler. Sie ist Mutter von drei Kindern. Ihre Ausbildung erfolgte am HWG Wadern, in der Oberstufe am Gymnasium am Stefansberg in Merzig. Nach dem Abitur begann sie ein Studium der Politologie und Kommunikationswissenschaften an der FU Berlin. Mit der Geburt ihres ältesten Sohnes kam sie ins Saarland zurück und studierte in Saarbrücken Deutsch und Sozialkunde für das Lehramt an Gymnasium. Nach dem Referendariat am HWG Wadern wechselte sie nach einer Schwangerschaftsvertretung am HWG zur ERS Merzig, wo sie sechs Jahre tätig war. Anschließend wurde Leinen auf eigenen Wunsch an die Gesamtschule Orscholz versetzt, wo sie seit 2009 zweite stellvertretende Schulleiterin war. Durch die Krankheit des Rektors hat sie mit dem ersten Stellvertreter über mehr als zwei Jahre die Geschäfte des Schulleiters übernommen und konnte somit schon einige hilfreiche Erfahrungen sammeln.

(Von Ruth Solander, veröffentlicht in der SZ am 20.09.2014)