Graf-Anton-Schüler beim „Frühjahrsputz für die Umwelt“


Statt an einem der „Fridays for Future“ zu demonstrieren legten bei strahlendem Sonnenschein die Fünftklässler der Waderner Graf-Anton-Schule selbst Hand an, um Wege und Plätze von Müll und Unrat zu befreien.
Seit Jahren nimmt die Gemeinschaftsschule an dem breitangelegten EVS-Projekt „Picobello“ teil, das zu der europäischen Aufräumkampagne „Let’s Clean Up Europe“ gehört. In Begleitung ihrer Klassenlehrer Jutta Backes, Barbara Ekerold, Stefan Werding und Werner Ames machten sich die Schülerinnen und Schüler, bestens ausgestattet mit Schutzhandschuhen, Greifzangen und jeder Menge Abfallsäcken, entlang der Landstraße auf den Weg von Wadern nach Morscholz und Noswendel daran, das einzusammeln, was andere unbedacht weggeworfen haben. Auch um die Burgruine Dagstuhl sammelten sie voller Eifer allen möglichen Unrat.
Die Kinder waren sehr erstaunt darüber, was in der Natur von Umweltsündern achtlos und oft auch fahrlässig entsorgt wird. Sie fanden Autoreifen, Flaschen, verschiedene Textilien und sammelten mehrere Säcke Müll. So leisteten sie mit großem Eifer und Engagement einen aktiven Beitrag für ein schöneres Lebensumfeld und setzten ein Zeichen für den Umweltschutz gemäß dem bekannten saarländischen Motto „Großes beginnt im Kleinen“. Damian (5c) meinte dazu:“ Es ist sehr schlimm, dass viele Leute ihren Müll einfach so wegwerfen.“ Auch Marco findet, dass die Picobello-Aktion eine gute Sache ist und ergänzt, dass die Menschen mehr auf die Umwelt achten müssten. Sofia allerdings schlägt vor, dass Leute, die zu Sozialstunden verpflichtet werden, solche Müllsammelaktionen durchführen sollten. Stefan Werding, Klassenlehrer der 5c, war auch von „Picobello“ begeistert, würde bei dieser Umwelterziehung den Schülern doch vor Augen geführt, besonnen mit jeglicher Art von Abfall umzugehen. Die Schulleiterin der Graf-Anton-Schule, Christine Leinen, bilanziert:“ Diese Kampagne hilft, die Schülerinnen und Schüler für ein kritisches und nachhaltiges Umweltbewusstsein zu sensibilisieren.
Picobello-Aktionen versuchen wir jeden Tag umzusetzen, im Klassenraum, auf dem Schulhof und um das Schulgelände. Die Schüler sollen lernen, sich verantwortlich zu fühlen für die Sauberkeit in der Schule und auch an anderen Plätzen.“
Viel Lob heimsten die Fünftklässler nach dem Reinemachen in der Natur vom Bürgermeister der Stadt Wadern, Jochen Kuttler, ein, der sich für ihren Einsatz bedankte. Belohnt wurden die fleißigen Müllsammler abschließend mit einem leckeren Imbiss, gespendet von der Stadt Wadern. Als „Picobello-Schule“ gewinnt die Gemeinschaftsschule Wadern mit etwas Glück vielleicht einen der ausgelobten Preise des EVS.


Bürgermeister Kuttler dankt den jungen Schülern