Praktikumsmesse 2017

- Kelle oder Kamm: Wie geht es weiter nach der Schule? -

Jedes Jahr im Frühling, kurz vor Ostern, machen sich die Achtklässler auf den Weg, um ausführlich „Betriebsluft zu schnuppern“. In ihren verpflichtenden Betriebspraktika erproben sie sich und ihre Fähigkeiten in unterschiedlichsten Berufen.
Auch dieses Jahr kehrten sie mit vielfältigen Eindrücken nach drei Wochen zurück an die Graf-Anton-Schule: Einige waren etwas ernüchtert, weil sie sich ihren Traumberuf ganz anders vorgestellt hatten, andere wiederum wären am liebsten gleich in ihrem Praktikumsbetrieb geblieben - aber allesamt waren sie stolz, dass sie einen weiteren Schritt auf dem Weg in Richtung Erwachsenwerden gemacht haben.
Bei der diesjährigen Praktikumsmesse am 4. Mai 2017 hatten sie Gelegenheit ihre Ergebnisse und Erfahrungen aus dem Betriebspraktikum vorzustellen. Die „Messebesucher“ waren dabei ihre Eltern und die 7. Klassen, die sich schon einmal einen Eindruck verschaffen konnten, welcher Praktikumsberuf für sie selbst im nächsten Jahr in Frage kommen könnte.


Elisa Nieren stellt ihren Praktikumsberuf "Floristin" vor ...

... und die Besucher der Praktikumsmesse hören aufmerksam zu.

In angenehmer Atmosphäre kam es an den „Messeständen“ zu einem regen Austausch zwischen interessierten Besuchern und auskunftsfreudigen „Ausstellern“. Gezeigt wurden die Praktikumsmappen und Plakate, sowie einige Werkstücke, die die Schüler während des Praktikums hergestellt hatten. Darunter z.B. ein neues Klassenschild aus Holz für die „Klasse 8a“ von Carlos Zender und eine Backform in Form eines Sportwagens von Marek Weber aus der Klasse 8b.


Ein neues Klassenschild für die 8a - Carlos Zender

Backform für Autoliebhaber - Marek Weber

Vier Schüler hatten zudem die Ehre, ihre Präsentationen vor dem gesamten Publikum in der „Messehalle“ zu zeigen. Lisette Kasyi (8a) stellte mit Begeisterung den Beruf der Rechtsanwaltsgehilfin vor. Auch bei Lars Trampert, ebenfalls 8a, merkte man gleich, dass er mit „Herzblut“ und viel Freude den Beruf Stuckateur erkundet hat. In seiner sehr anschaulichen Präsentation stellte er auch typische Werkzeuge des Stuckateurs vor, die er extra mitgebracht hatte. Daniel Schneider (8c) überzeugte durch Lässigkeit und Professionalität bei seiner Präsentation des Bankkaufmanns. „Das war eine tolle Gelegenheit auch mal zu üben, wie es ist, vor einem größeren Publikum eine Präsentation zu halten“, stellte Elisa Niehren (8b) fest, nachdem sie erfolgreich ihren Praktikumsberuf Floristin vorgestellt hatte. Anerkennung zollten die Messebesucher allen vier Rednern durch aufmerksames Zuhören und anschließendem mit stürmischen Applaus.


der Stukkateur - Lars Trampert

der Bankkaufmann - Daniel Schneider

Interessiert und aufmerksam verfolgen die Schüler die Vorstelleung der Praktikumsberufe.

Eifrig wird noch bis zum Schluss am Informationsstand gearbeitet.