Abschlussfahrt 9a – back to the roots, ab ins Grüne (… und wir sind gewandert!)

Am Montag, den 03.04.2017, brachen wir morgens von Wadern zu unserer Abschlussfahrt auf. Ziel war das Jugenddorf Teufelsfels in Schneppenbach. Als wir nach einer Fahrt mit dem Linienbus, Zug und nochmal Linienbus endlich im Jugenddorf angekommen waren, bezogen wir die Holzhütten, in denen wir mit Schlafsack schlafen würden. Nach dem Auspacken wanderten wir zusammen zum Teufelsfels. Dort gab es einen Aussichtsturm, von dem wir einen tollen Blick auf den Hunsrück genießen konnten. Für das anschließende Abendessen und auch für die anderen Mahlzeiten waren wir selbst verantwortlich und das hat man manchmal auch geschmeckt (d.h. es war besonders gut)! Am nächsten Tag startete unser Erlebnisprogramm, welches von unseren Survivaltrainern Beate und Rene geleitet wurde. Anhand eines Kompasses, einer Landkarte und einer Wegbeschreibung machten wir uns auf den nicht ganz einfach zu findenden Weg zu einem am Fluss gelegenen Waldplatz. Dort durften wir Kanu fahren und lernten Bogenschießen. Anschließend bekamen wir eine kleine Unterrichtsstunde in Pflanzenkunde (und fanden haufenweise leckeres „Dönerkraut“ a.k.a. Bärlauch) und in „Erste Hilfe Extrem“. Mittwochs bauten wir nach dem Frühstück mit Hilfe einer Plane und Seilen in der Natur wetterfeste Nachtunterkünfte. Danach wurde uns gezeigt, wie man leicht aus zwei Seilen, stabilen Ästen und den richtigen Knoten eine Strickleiter bauen kann. Nach dem Mittagessen wanderten wir zu einem Fossilienmuseum und dem dazugehörigen Schieferbergwerk, durch das wir eine Führung bekamen. Als es endlich Nacht wurde, machten wir einen kleinen Solo-Orientierungslauf durch den dunklen Wald. Anschließend hatten wir die Möglichkeit, an einer freiwilligen Nachtwanderung zum Aussichtsturm teilzunehmen. Am vorletzten Tag wanderten wir zur Schmidtburg. Dort wurde uns gezeigt, wie man richtig Holz hackt und wie wir ohne Feuerzeug oder Streichhölzer Feuer machen können. Danach kochten wir auf einem selbst entfachten Lagerfeuer eine Gemüsesuppe. Nachdem uns die Suppe wieder aufgewärmt hatte, lernten wir verschiedene Knoten und wie man einen Seilsteg baut, um beispielsweise einen Fluss zu überqueren. Zum Abschluss grillten wir abends noch im Jugendcamp und hatten eine sehr spaßige Feier (es gibt Fotos…). Am nächsten Tag machten wir uns dann mit Muskelkater, aber dafür mit jeder Menge neuem Wissen und schönen Erinnerungen auf zur Heimreise.


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(Text von Yannick Bettinger, Victoria Keller und Tessa Lorig, 9a)