„Schüler der Graf-Anton-Schule Wadern auf Entdeckertour“

- Betriebsbesichtigung bei Diehl BGT Defence in Nonnweiler-Mariahütte -

Im Herbst wird es allmählich ernst für die Schüler der 9. und 10. Klassen - sie müssen sich entscheiden, wie es nach ihrer Zeit an der Graf-Anton-Schule Wadern für sie weitergeht. Möchten sie weiter zur Schule gehen? Oder doch lieber eine Ausbildung machen? Während die Schüler, die im Anschluss eine weiterführende Schule besuchen möchten, noch ein wenig Zeit haben, müssen sich diejenigen, die nach dem Schulabschluss im nächsten Jahr eine Ausbildung machen möchten, jetzt bewerben. Bei vielen großen Unternehmen endet die Bewerbungsfrist bereits Ende November. Damit diese wichtige Entscheidung gut überlegt und rechtzeitig gefällt werden kann, bietet die Industrie- und Handelskammer (IHK) bereits für die 8. Klassen die „Entdeckertour“ an. Dabei handelt es sich um eine Betriebsbesichtigung bei einem Unternehmen, das sich im näheren Umfeld der Schule befindet. Interessierten 8-Klässlern soll hierbei die Möglichkeit geboten werden, einen Einblick in die Abläufe eines Industriebetriebes zu erhalten und sich über Ausbildungsberufe, die ihren Stärken, Fähigkeiten und Interessen entsprechen, zu informieren.
Im September sind daher 20 Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen nach Nonnweiler-Mariahütte gefahren und haben sich dort das Unternehmen „Diehl BGT Defence“ angeschaut. Das Unternehmen bildet Industriemechaniker, Werkzeugmechaniker, Fachkräfte für Lagerlogistik und Industriekaufleute aus. Außerdem wird der Studiengang „Bachelor of Engineering / Fachrichtung Maschinenbau“ angeboten. Begrüßt wurden die Schülerinnen und Schüler durch Herrn Haupenthal und Herrn Reisdorf, die für die Ausbildung bei Diehl zuständig sind. Sie führten sie durch die verschiedenen Produktionshallen, wo man sich die Industriemaschinen und Roboter genauer anschauen konnten. Herr Reisdorf und seine Auszubildenden (darunter auch Marek Matuschek, ein ehemaliger Schüler der Graf-Anton-Schule) haben ausführlich und sehr verständlich erklärt, wie die einzelnen Maschinen funktionieren, was sie jeweils herstellen und welche Aufgaben die Mitarbeiter beim Bedienen und Programmieren der Maschinen übernehmen, so dass sich die Schüler insbesondere von den Berufen „Industriemechaniker“ und „Werkzeugmechaniker“ ein Bild machen konnten. Besonders beeindruckend war dabei die Präzision, mit der diese mitunter doch sehr großen Maschinen und auch die Roboter arbeiten. Immer wieder durften zwischendurch Fragen gestellt werden und die Schüler konnten auch selbst aktiv werden. In der Lehrwerkstatt des Unternehmens durften einige sogar ein Werkstück aus Metall zurechtsägen und –feilen. Nach einer abschließenden Fragerunde im Seminarraum, bei der es auch einen kleinen Snack gab, bedankte sich die Gruppe bei Herrn Haupenthal und Herrn Reisdorf für diese wirklich interessante und informative Entdeckertour und machte sich auf den „Heimweg“ nach Wadern.