Schüler der Graf-Anton-Schule Wadern beteiligten sich zum 13. Mal an der „Picobello-Aktion“

Unter der Federführung der Lehrerin Margaretha Emanuel und den Lehrern Werner Ames, Tobias Baltes und Lars Helmich schwärmte das Müllsammel-team der Graf-Anton-Schule in die Stadt Wadern aus. Die 70 Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a, 6b und 6c steckten alles in die Müllsäcke, was an der Landstraße von Wadern nach Morscholz, auf dem Rundweg um die Burgruine Dagstuhl und auf dem Weg an der Stadthalle Wadern auf dem Picobello-Weg fahrlässig in der Natur entsorgt wurde.

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Schüler und Schülerinnen der Klassenstufe 6 mit der Schulleiterin, Christine Leinen, und dem Bürgermeister der Stadt Wadern, Jochen Kuttler

Das Sammelergebnis umfasste Fernseher, Computer, alte Autoreifen, Stiefel, Glasflaschen, Plastikflaschen, alte Lautsprecher sowie enorm viele Verpackungen. Es kamen zehn große Säcke Müll zusammen, die wohl von Spaziergängern achtlos hingeworfen worden oder aus vorbeifahrenden Autos geflogen waren.

Frustrierend nur, dass bereits ein paar Tage nach der Picobello-Aktion die gereinigten Strecken schon wieder von neuem Unrat hätten befreit werden müssen. Jeder, der glaubt seinen Müll auf diese Art loswerden zu müssen, sollte sich vorher einmal überlegen, was er der Allgemeinheit und vor allen Dingen der Umwelt damit antut. Es gibt doch genügend Möglichkeiten, Abfälle zu entsorgen, wie z. B. Mülltonne, Gelbe Säcke, Wertstoffhöfe oder Grünschnittdeponien. Auch die Picobello-Akteure ärgern sich darüber, doch die Lehrer sehen das Engagement der Schüler als erzieherisch wichtig an. Das volle Ausmaß des gedankenlosen Wegwerfens erkennt man eben am leichtesten, wenn man sich bei einer solchen Maßnahme tatkräftig einsetzt. Viel Lob ernteten die Schülerinnen und Schüler, die sich ausgesprochen eifrig für diese Umweltschutzaktion ins Zeug gelegt hatten, von der Schulleiterin, Christine Leinen, und dem Bürgermeister der Stadt Wadern, Jochen Kuttler. .